Orange Sanguinelli (Blutorange)
ALLGEMEINE BESCHREIBUNG:
Die rote Orange oder Blutorange ist eine Orangensorte mit einem dunkelrot gesprenkelten Fruchtfleisch, deren
Saft fast himbeerfarben ist. Die Intensität dieser Farbe hängt hauptsächlich von starken Temperaturschwankungen
zwischen dem Tag und der Nacht ab, sowie auch von der Sorte. Die dunkelrote Farbe des Fruchtfleisches ist durch
Anthozyane bedingt. Dabei handelt es sich um Pigmente mit antioxidativen Eigenschaften, die in vielen Blüten und
Früchten vorkommen, auch wenn sie in Zitrusfrüchten selten sind. Obwohl man Blutorangen zwischen Dezember und Mai
ernten kann, sind in unserer Region der Februar und der März die besten Monate.
GRÖSSE:
Diese Sorte ist von mittlerer bis kleiner Größe. Der Mindestdurchmesser der von Orangen frisch nach Hause
kommerzialisierten Orangen dieser Sorte beträgt 60 mm.
HALTBARKEIT:
Bei guten Bedingungen halten sie sich bis zu 30 Tagen nach der Ernte (manche Früchte sogar noch länger), immer
unter der Voraussetzung, dass unsere Hinweise zur Lagerung befolgt werden: sofort aus der Schachtel nehmen, auf
einer großen Fläche auslegen, nicht bei extremer Temperatur und Feuchtigkeit und ohne direkte Sonneneinstrahlung
oder andere Wärmequellen lagern, sowie alle Früchte entfernen, die schlecht werden könnten. Diese Empfehlungen sind
allgemeiner Art, und es ist zu beachten, dass die Früchte verderblich sind und nach der Ernte nicht behandelt werden,
sodass es möglich ist, dass ein paar wenige Früchte vor den 30 Tagen schlecht werden.
MÖGLICHE NACHTEILE:
Für diejenigen, die süße Orangen mögen und Säure nicht vertragen, ist diese Orange nicht geeignet. Normalerweise
hat sie Samen und kann ästhetische Defekte aufweisen, die aber ihre Qualität nicht beeinträchtigen (siehe unser
Blog zu diesem Thema). Wenn eine Frucht sehr reif ist, kann sie weich sein. Wie alle frischen Orangen, die nach der
Ernte nicht behandelt werden, kann man sie nicht so gut per Hand schälen.
Konventioneller Anbau
Diese Früchte stammen aus konventionellem Anbau, was bedeutet, dass sie während
ihrer Produktion konventionelle Behandlung erhalten haben können. Nach der Ernte
allerdings werden sie vor dem Verkauf nur mit einem Lappen abgewischt. Sie werden
nicht mit Wachs, Antipilzmitteln oder anderen Konservierungsstoffen bearbeitet. Die
Behandlungsmethoden, die unsere Landwirte benutzen, beinhalten ausschließlich
Produkte, die von der EU genehmigt sind. Dennoch kommt ein Großteil der Früchte,
die wir verkaufen, aus Hainen, die überhaupt nicht mit Spritzmitteln behandelt wurden.